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Identität & MandantenDomain Governance
Identität & Mandanten

Domain Governance

Mit Domain Governance beanspruchst du die E-Mail-Domain deines Unternehmens und wendest organisationsweite Regeln auf jedes Uslimato-Konto an, dessen Adresse auf diese Domain endet — auch auf Konten, die außerhalb deines Mandanten entstanden sind.

#Was die Funktion leistet

  • Domain beanspruchen — Eigentum an einer Domain per DNS-Eintrag nachweisen
  • Kontorichtlinien — steuern, ob verwaltete Konten anderen Mandanten beitreten, sich selbst registrieren oder Profilfelder ändern dürfen
  • Sitzungssteuerung — verwaltete Konten aus der Ferne abmelden
  • Übergangsfrist — 30 Tage nach der Verifizierung, damit sich bestehende Nutzerinnen und Nutzer umstellen können

Domain Governance ist ein kostenpflichtiges Add-on und wird pro Mandant freigeschaltet. Ohne aktive Lizenz zeigt die Einstellungsseite einen Hinweis statt der Steuerelemente.

#Domain beanspruchen

  1. Einstellungen › Domain Governance öffnen
  2. Die E-Mail-Domain eintragen, z. B. example.com, und auf Hinzufügen klicken
  3. Den erzeugten DNS-TXT-Eintrag in deinem DNS-Management hinterlegen
  4. Auf Verifizieren klicken — Uslimato führt einen Live-Lookup durch
  5. Bei Erfolg wechselt der Status auf *Verifiziert*, die 30-tägige Übergangsfrist startet

Schlägt die Prüfung fehl, ist meist die DNS-Propagation noch nicht durch — das kann bis zu 48 Stunden dauern. Ein täglicher Abgleich prüft verifizierte Domains danach automatisch weiter.

Hinweis
Der DNS-Nachweis ist der Kern der Funktion. Ohne ihn könnte jemand fremde Domains beanspruchen und Richtlinien über Konten verhängen, die ihm nicht gehören. Deshalb gibt es keinen Weg an der Verifizierung vorbei.

#Übergangsfrist

Nach der Verifizierung laufen 30 Tage, in denen verwaltete Konten zwar einen Hinweis sehen, aber noch nicht eingeschränkt werden. Was danach passiert, bestimmst du:

RichtlinieVerhalten nach Ablauf
BelassenBestehende Mitgliedschaften bleiben unberührt
EinfrierenBestehende Mitgliedschaften werden auf Lesezugriff gesetzt
WiderrufenMitgliedschaften in fremden Mandanten werden entzogen

#Richtlinien

#Beitritt zu fremden Mandanten sperren

Verwaltete Konten können keine Einladungen anderer Mandanten annehmen. Einladungen in den verwaltenden Mandanten selbst sind immer erlaubt. Die Regel greift in beiden Einladungswegen — siehe Tenant-übergreifende Einladungen.

#Eigenständige Registrierung sperren

Personen mit einer Adresse der verwalteten Domain können keinen eigenen Mandanten anlegen. Der Zugang führt dann ausschließlich über eine Einladung.

#Profilbearbeitung einschränken

Bestimmte Profilfelder werden für verwaltete Konten gesperrt. Welche das sind, wählst du aus — typischerweise Vor- und Nachname sowie der Anzeigename, damit Namen in Tickets und Audit-Log verlässlich bleiben.

#Kontolöschung verhindern

Ist die Option aus, können verwaltete Konten sich nicht selbst über die Profilseite löschen.

#Erzwungene Abmeldung

Über die Liste der verwalteten Konten meldest du eine Person aus allen laufenden Sitzungen ab. Der praktische Fall: ein Austritt, bei dem der Zugang sofort enden soll.

#Verwaltete Konten im Blick

Nach der Verifizierung landet jedes Konto, dessen Adresse zur Domain passt, automatisch in der Liste unter Einstellungen › Domain Governance › Verwaltete Benutzer. Sie zeigt E-Mail-Adresse und Anzeigename, den Governance-Status — aktiv, in Übergangsfrist oder eingefroren — und die verfügbaren Aktionen.

Betroffene sehen in ihrem eigenen Profil das Kennzeichen **„Verwaltet durch *Mandant*"**, damit für sie transparent ist, wer Regeln über ihr Konto durchsetzt.

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